Download E-books Die Vorsokratiker, Band 3. Griechisch-lateinisch-deutsch. Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen. Anaxagoras, Melissos, Diogenes von Apollonia. Die antiken Atomisten: Leukipp und Demokrit PDF

By M. Laura Gemelli Marciano

M. Laura Gemelli Marcianos dreibändige griechisch-deutsche Vorsokratiker-Ausgabe bietet einen neuen, faszinierenden Blick auf die archaische griechische Weisheit des 7. bis five. vorchristlichen Jahrhunderts. Fragmente und Zeugnisse der sogenannten Vorsokratiker werden von den interpretierenden Darstellungen späterer Philosophengenerationen befreit und wieder in ihren jeweiligen ursprünglichen Kontext gestellt. Dabei zeigen sich individuelle, voneinander ganz verschiedene Persönlichkeiten: Wundermänner, Seher-Ärzte, Mystiker, Naturphilosophen, Gelehrte jeglicher artwork, die direkt zu uns sprechen und uns den Weg zu unseren Wurzeln weisen. Diese bisher vollständigste aktuelle zweisprachige Ausgabe der vorsokratischen Schriften liefert nicht nur eine neue, genaue Übersetzung von Fragmenten und Zeugnissen, sondern auch ausführliche Kommentierungen, Kurzbiografien und Einleitungen zu jedem Autor sowie eine Einführung in die Gesamtproblematik. Durch die Diskussion bisheriger Forschungsergebnisse werden die Grundlagen für eine neue Forschungsrichtung gelegt. Band three der dreibändigen griechisch-deutschen Vorsokratiker-Ausgabe enthält Schriften von Anaxagoras, Melissos, Diogenes von Apollonia und der antiken Atomisten. Die Fragmente und Zeugnisse sind neu übersetzt, ausführlich erläutert und werden dabei von der interpretierenden Darstellung späterer Autoren befreit. Die jeweiligen Fragmente und Zeugnisse werden anhand des Vergleichs mit den literarischen, medizinischen und technischen Schriften ihrer Zeit erklärt. Die Ergebnisse der aktuellen Forschung werden gleichzeitig kritisch überprüft. So entsteht ein neues und ungewöhnlich differenziertes Bild der sogenannten Naturphilosophen.

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Zur St. ). 31–32 « … : Parmenides weist durch denselben Ausdruck auf die Gleichmäßigkeit des Seienden hin (14 B,38: ξ , λ » ² ). Hier hat aber »« Ρ « eine völlig andere Bedeutung und Funktion; denn Anaxagoras spricht nicht von einem in sich vollkommenen Ganzen, sondern von verschiedenen größeren und kleineren nooi, von denen jeder jedem anderen gleich ist. So liegt hier höchstens eine sprachliche Reminiszenz an das parmenideische Gedicht vor. 33 Ρ ) : Die Lesart, in der alle Handschriften des Simplikios an allen Stellen, an denen das Zitat angeführt wird, übereinstimmen, darf nicht geändert werden. Hier wird vor allem darauf hingewiesen, dass jedes Ding nach dem Überwiegenden in ihm bezeichnet wird (auf diese Weise erklärt auch Simplikios In Phys. 27,7 in der Nachfolge von Theophrast diese Stelle: ξ μ , s. o. 24 A). Vgl. auch P. Derv. col. XIX,1: E RLÄU T E RU N G E N ‘ [ ] [ ] $ μ « . Dazu Sider 2005, 141, der aber eine andere Übersetzung gibt. Es ist nicht klar, worauf Aristoteles Bezug nimmt. Simplikios erklärt diese Stelle als einen Hinweis auf die Urmischung, die sich auf sich selbst stützt (485,21 ff. ). Doch ist kein Fragment erhalten geblieben, das diese Interpretation untermauern kann; ferner ist die Mischung nicht unbewegt, sondern wird durch den nous in Bewegung gesetzt. Aristoteles denkt hier vielmehr an die Bezeichnung des nous als eines Unbegrenzten ( Ν ), wobei er es als allgemeinen Begriff interpretiert. Aus der anderen Bezeichnung des nous als eines Selbstherrlichen ( « ), und daraus, dass dieser »allein und für sich« ist, hat Aristoteles auf dessen Unbewegtheit geschlossen. Das Fragment gehört in einen kosmogonischen Kontext und erklärt, wie die erste Bewegung erfolgte: Zunächst hat der nous die Dinge in Bewegung gesetzt und die erste Absonderung bewirkt. Dann aber hat die Wirbelbewegung selbst mitgewirkt und es kam zu einer größeren Ausscheidung. Zur Einwirkung der Wirbelbewegung auf die Trennung einer Masse vgl. das scan in [Hipp. ] Nat. puer. 17,4 (60,8 Joly = VII,498 Littré). ² ξ «… †: Diese Stelle ist ohne Zweifel stark beschädigt und lässt sich nur hypothetisch wiederherstellen. Da Simplikios dieses Fragment zur Bestätigung seiner Interpretation anführt, dass Anaxagoras zwei Welten (die intelligible und die wahrnehmbare) angenommen habe, und da er es gemeinsam mit forty B zitiert, kann es sich dabei nicht um eine Aussage über das Wesen und die Stellung des nous in der Welt handeln, wie sie üblicherweise erklärt wird (vgl. z. B. Diels/Kranz: »Aber der Geist, der ewig ist, ist fürwahr auch jetzt, wo auch das andere alles ist, in der umgebenden Vielheit und in dem, used to be sich daran durch Scheidung ansetzte, und in dem bereits Abgeschiedenen«). Es geht vielmehr um die vollkommene Erkenntniskraft und ordnende Tätigkeit des nous. Nun werden ihm in forty B,18–25 zwei Hauptfunktionen zugeschrieben: 1. Er erkennt von Anfang an, »was sich mischt, used to be sich aussondert und was once sich trennt«. 2. Er bestimmt von Anfang an, wie die Dinge in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft sein [ ] forty-one forty two forty three 163 164 forty five A A NAXAGO R AS müssen, darunter auch die Kreisbewegung der Himmelskörper und der Luft, d.

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